Die Containerraten in Vietnam sind um 10-30 % gestiegen.

Quelle: Wirtschafts- und Handelsabteilung, Generalkonsulat in Ho-Chi-Minh-Stadt

Die vietnamesische Tageszeitung für Handel und Industrie berichtete am 13. März, dass der Preis für raffiniertes Öl im Februar und März dieses Jahres weiter gestiegen sei, was die Transportunternehmen nervös mache, da die Produktion nicht wieder auf das Niveau vor der Epidemie gebracht werden könne und die Inputkosten zu hoch seien.

Von Land bis See bereiten sich Reedereien auf Preiserhöhungen vor. Die Zentrale des neuen Hafens von Sai Kung hat die Reedereien kürzlich darüber informiert, dass die Preise für Containertransporte auf dem Land- und Wasserweg zwischen den Häfen Gila-Heep Fuk und Tong Nai sowie dem zugehörigen Inlandcontainerdepot (ICD) angepasst werden. Die Preise steigen gegenüber 2019 um 10 bis 30 Prozent. Die neuen Preise treten am 1. April in Kraft.

Beispielsweise werden die Routen von Tong Nai nach Gilai um 10 % teurer. Ein 40H-Container (ähnlich einem 40-Fuß-Container) transportiert 3,05 Millionen Dong auf dem Landweg und 1,38 Millionen Dong auf dem Wasserweg.

Die Strecke vom Inlandcontainerdepot (IDC) zum neuen Hafen Gilai verzeichnete die stärksten Preiserhöhungen, bis zu 30 %. Der Preis für einen 40-Fuß-Container (40H) liegt nun bei 1,2 Millionen Dong, für einen 40-Fuß-Container bei 1,5 Millionen Dong. Laut der Saigon Newport Corporation sind die Treibstoff-, Fracht- und Umschlagkosten in den Häfen und im Inlandcontainerdepot (ICD) gestiegen. Daher sah sich das Unternehmen gezwungen, die Preise anzuheben, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Der Druck durch die hohen Ölpreise hat die Transportkosten in die Höhe getrieben und erschwert vielen Importeuren und Exporteuren die Arbeit, ganz zu schweigen von der Überlastung der Häfen, insbesondere in den USA. Laut der jüngsten Ankündigung von ONE Shipping werden die Frachtraten nach Europa (derzeit rund 7.300 US-Dollar pro 20-Fuß-Container) ab März um 800 bis 1.000 US-Dollar steigen.

Die meisten Transportunternehmen rechnen damit, dass die Kraftstoffpreise bis zum Jahresende weiter steigen werden. Daher müssen Händler neben der Aushandlung von Frachtratenanpassungen auch ihre gesamten Transportprozesse überprüfen, um Kosten zu senken und zu verhindern, dass die Transportkosten so stark schwanken wie der Preis für raffiniertes Öl.


Veröffentlichungsdatum: 23. März 2022